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Photo: ©ČNFB/DTZF
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Deutsch-tschechischer Journalistenpreis 2021 ausgeschrieben

Bereits zum sechsten Mal lobt der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds gemeinsam mit den Journalistenverbänden beider Länder – DJV und Syndikát novinářů - insgesamt acht Preise für herausragende Journalistinnen und Journalisten aus, die mit ihren Arbeiten das Interesse am Nachbarland wecken und durch einordnende, klischeefreie Berichterstattung zur differenzierteren gegenseitigen Wahrnehmung und zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Tschechen beitragen.

Prämiert werden die besten deutschsprachigen und tschechischsprachigen Beiträge der vergangenen 12 Monate aus den Kategorien Text, Audio und Multimedia (auch TV).
Mit dem Sonderpreis „Milena Jesenská“ würdigt die Jury zudem jedes Jahr eine journalistische Arbeit, die in besonderer Weise und aus aktueller Perspektive Themen wie Zivilcourage, multikulturelle Verständigung und Toleranz in den Blick nimmt.

Die Sonderauszeichnung für langfristige herausragende journalistische Tätigkeit geht an Journalistinnen und Journalisten oder journalistische Formate, die sich über einen längeren Zeitraum um eine differenziertere Berichterstattung über das Nachbarland verdient gemacht haben.

Beiträge können von den Autoren selbst eingereicht oder von Redaktionen wie dritten Personen vorgeschlagen werden. Es können maximal zwei Beiträge pro Autor und Kategorie zum Wettbewerb angemeldet werden. Für die Sonderauszeichnung ist eine Nominierung durch Dritte erforderlich. Bewerbungen können bis zum 30.6.2021 eingereicht werden. 

Der Preis ist in allen Kategorien mit jeweils 2000 Euro dotiert, bei der Sonderauszeichnung für langfristige Tätigkeit handelt es sich um eine undotierte Ehrenauszeichnung.

„Mit diesem Preis möchten wir mutigen, grenzüberschreitenden Journalismus unterstützen, der den Blick über den eigenen nationalen, kulturellen und persönlichen Tellerrand hinaus wagt und einfordert“, so Petra Ernstberger und Tomáš Jelínek, die Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. „Das erscheint uns umso wichtiger in Zeiten wie diesen, wo uns die Corona-Pandemie auf unsere nationalen (geographischen) Grenzen zurückgeworfen und vielfach auch insgesamt zu einer Verengung unseres Horizonts geführt hat. Dabei sind gerade in Krisenmomenten gegenseitige Verständigung und Inspiration und eine Erweiterung des eigenen Blickwinkels dringend gefragt.“

Die Ausschreibung und die Teilnahmebedingungen sowie weitere Informationen zum Deutsch-tschechischen Journalistenpreis sind online zugänglich unter:
https://deutsch-tschechischer-journalistenpreis.de/

Ein kurzer Video-Rückblick auf den letzten Jahrgang findet sich hier:
https://www.youtube.com/watch?v=oZkG41pFvXE&t=4s

 

Die Jury des Deutsch-tschechischen Journalistenpreises 2021:

Kategorie Text:
Petr Brod (Journalist und Publizist)
Daniel Brössler (Süddeutsche Zeitung)
Adam Černý (Hospodářské noviny, Vorsitzender des tschechischen Journalistenverbandes)
Anneke Hudalla (n-ost)
Karel Hvížďala (Journalist und Autor, Tschechischer Rundfunk u.a.)

Kategorie Audio:
Libuse Černá (DJV Europa-Kommission)
František Černý (Journalist und Diplomat a.D.)
Bogna Koreng (MDR-Studio Bautzen)
Lída Rakušanová (freie Journalistin, Tschechischer Rundfunk u.a., Korrespondentin Passauer Neue Presse) 
Christoph Scheffer (Hessischer Rundfunk)

Kategorie Multimedia:
Vojtěch Berger (Watchdog-Portal HlídacíPes.org)
Michael Hiller (Journalist, ehem. Geschäftsführer des DJV Sachsen)
Peter Lange (Hörfunkkorrespondent von ARD und Deutschlandradio in Prag)
Frank Überall (Journalist und Autor, DJV-Bundesvorsitzender)
Blanka Závitkovská (Tschechisches Fernsehen)
 

Kontakt:
Silja Schultheis
Mail: silja.schultheis@fb.cz
tel: +420 737 505 790
www.zukunftsfonds.cz
 

Pressemitteilung DTZF, 3. Mai 2021