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Jan Hus: "Die Wahrheit stirbt nicht in den Flammen"

Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Prof. Jan Blahoslav Lášek, Dekan der Hussitischen theologischen Fakultät der Karlsuniversität Prag, und Prof. Dr. Harry Oelke, Lehrstuhl für Kirchengeschichte der  Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU am 7. Juli 2015 um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie München.


War der böhmische Reformator Johannes Hus ein Vorläufer Martin Luthers? Er war Prediger gegen den Ablasshandel und lehnte politischen Machtanspruch, kirchlichen Feudalismus und Zölibat als unbiblisch ab, er wollte eine arme Kirche und kritisierte die verkommene Geistlichkeit. Er lehrte, dass nicht Papst und Klerus, sondern die Gläubigen selbst die Kirche verkörpern. Der "Laienkelch" wurde zum Symbol der hussitischen Bewegung.
Hundert Jahre vor der Wittenberger Reformation war Johannes Hus unter Zusicherung freien Geleits auf das Konstanzer Konzil geladen, um Rede und Antwort zu stehen. Seine Reise nach Konstanz wurde zum Triumphzug. Dennoch wurde er dort am 6. Juli 1415 als Häretiker verurteilt und verbrannt.
Was machte den Unterschied aus, der hundert Jahre später der Reformation zum Durchbruch verhalf?

Im Rahmen des Kulturprogramms Jan Hus - Im Jahre 1415 und 600 Jahre danach (PDF, 841 KB)

Jan Hus: Die Wahrheit stirbt nicht in den Flammen (PDF, 188 KB)

Kooperationspartner:

Evangelische Stadtakademie München

Generalkonsulat der Tschechischen Republik in München

Tschechisches Zentrum München

Termin:

Dienstag, 07.07.2015, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Evangelische Stadtakademie München - Link zur ONLINE-Anmeldung

Herzog-Wilhelm-Str. 24, München

Kosten:

Eintritt frei