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Photo: © Tschechische Botschaft
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Gedenkveranstaltungen zum 77. Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen und seiner Nebenlager

Im Mai fanden wie jedes Jahr die Gedenkveranstaltungen anlässlich des 77. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Nebenlager statt. Die Botschaft der Tschechischen Republik in Wien beteiligte sich an Gedenkveranstaltungen zu Ehren der tschechischen Opfer des Nationalsozialismus in Stein, Mauthausen und den Orten der Nebenlager in Attnang-Puchheim, Gusen, Ebensee, Steyr sowie Melk.

Die Haupt-Gedenkveranstaltung fand am Sonntag, dem 15. Mai, auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen statt. In der nationalen Gedenkstätte fand auch eine eigens tschechisch-slowakische Gedenkveranstaltung statt. Die Gedenkreden hielten der Geschäftsträger Jakub Novák und der Botschafter der Slowakischen Republik Peter Mišík. Vlastislav Janík, der tschechische Vertreter im Internationalen Mauthausen Komitee (CIM), nahm ebenfalls an der nationalen Gedenkfeier teil.

Mauthausen spielte eine tragische Rolle bei der Liquidierung des tschechischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Im Herbst 1942 und Winter 1943 ermordeten die Nationalsozialisten Hunderte von Angehörigen und Unterstützern der Widerstandskämpfer, die an der Ermordung des damaligen Reichsprotektors Reinhard Heydrich beteiligt waren.

Vertreter der Botschaft nahmen in den Tagen davor auch an Gedenkveranstaltungen in Attnang-Puchheim, Gusen, Ebensee, Steyr und Melk teil. Auch jene Orte verzeichneten in den Jahren des Dritten Reichs tschechische Opfer. Die Gedenkfeier in Attnang-Puchheim fand am 17. Mai im Beisein von Bundespräsident Alexander Van der Bellen anlässlich des 20. Jahrestages der Aufstellung des Mahnmals am örtlichen Bahnhof statt.

Am 3. April besuchte ein Vertreter der Botschaft die Justizanstalt Krems-Stein, und gefrachte der politischen Häftlinge, die von den Nationalsozialisten während der so genannten "Kremser Hasenjagd" erschossen wurden.

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Gedenkveranstaltungen 2022